Digital Detox mit Unterstützung der Offtime-App

Digital Detox mit Unterstützung der Offtime-App

Von am 23. März 2016
in Social Media

Wir sind konstant online. Bereits am Morgen lesen wir die Zeitungsartikel auf dem Tablet und prüfen auf der Zugfahrt die Twitter-Meldungen und Facebook-Einträge. Im Büro angekommen, folgen die Mailnachrichten und ein Arbeitstag am Computer. Wer sehnt sich da nicht ab und zu auf eine Insel, fernab der Hektik und der ständigen Erreichbarkeit!

Das Zaubermittel heisst: Digital Detox – digitale Enthaltung! Im Oxford Dictionary ist dieses Wort bereits seit 2013 Bestandteil. Die Definition ist klar: Während eines bestimmten Zeitraums verzichten wir gezielt auf die Benutzung elektronischer Geräte wie Smartphones, Tablets, Computer und Fernsehen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Wir reduzieren Stress
  • Wir interagieren und kommunizieren mit der physischen Welt
  • Wir arbeiten produktiver und konzentrierter
  • Als hypervernetzte Menschen können wir für kurze Zeit abschalten
  • Wir lernen wieder, unsere neu gewonnene Freizeit mit Offline-Aktivitäten zu geniessen und zu verbringen.

Die permanente Erreichbarkeit ist vergleichbar mit einer Sucht oder Krankheit, gegen die es anzukämpfen und vorzubeugen gilt. Wir wollen immer und überall erreichbar sein und keine Meldung verpassen. Sei es aus Neugier oder aus Pflichtgefühl! Die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeitszeit verschwimmen im mobilen Arbeitsalltag zusehends.

Im Silicon Valley schicken grosse Unternehmen wie Google ihre Mitarbeiter in digitale Entzugs-Feriencamps. Der neuste Trend aus Amerika! Nicht jeder kann sich eine Reise nach Kalifornien leisten. Die Lösung liegt näher: Ein Berliner Startup hat vor drei Jahren eine App entwickelt, welche hilft, unseren Smartphone-Gebrauch einzudämmen und besser zu kontrollieren. Offtime, so der Name der App!

Diese App hilft uns, besser mit dem Smartphone umzugehen. Dank der App können wir die Handynutzung besser kontrollieren und gewisse Anwendungen für einen festgelegten Zeitraum blockieren. Der App-User kann zwischen diversen Profilen wählen wie z.B. «konzentriertes Arbeiten» oder «Zeit für den Partner». Ein nennenswerter Vorteil dieser App ist, dass gewisse Telefonanrufe als Ausnahmen definiert werden können: Ein wichtiger Geschäftspartner oder der Ehegatte erreicht uns trotz aktivierter App.

Einen Nachteil weist die Benutzung der App auf: Der Datenhunger ist beinahe unstillbar d.h. die App will beispielsweise Zugang zum Adressbuch und Kalender.
Das Einfachste wäre noch immer, das Handy über Nacht oder auch tagsüber für gewisse Projektarbeiten auszuschalten oder in den Flugmodus zu wechseln. Aber wer macht das freiwillig?

Das Frau Buchstäblich-Team wird nun ein paar Tage offline sein und Ostern abseits der Hektik geniessen. Diszipliniert, ohne ständig auf das Smartphone zu schauen und Mails zu lesen! Life unplugged!

Die App kann via App Store heruntergeladen werden.

Weiterführende Links zu diesem Thema:
https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/mehr/mytime.html
https://www.swisscom.ch/de/storys/morgen/digital-detoxing.html
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Der-smarte-Warner/story/27493023

Auf Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *