LinkedIn und Xing

LinkedIn und Xing

Frauen lieben es, sich im rechten Licht zu präsentieren. Der erste Eindruck zählt – auch online. Für viele Geschäftsfrauen und Wiedereinsteigerinnen ist dies ein wichtiges Thema. Business-Plattformen wie LinkedIn und Xing helfen beim Aufbau eines beruflichen Netzwerks. Dabei gilt es den roten Faden beim Erstellen des Profils zu finden und auszuweisen.

Das Prinzip von LinkedIn und Xing ist ähnlich wie jenes von Facebook: Wir verknüpfen uns virtuell mit Bekannten, um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Während Facebook ein Instrument für die Freizeit darstellt und die Kontakte überwiegend aus mehr oder weniger guten Freunden bestehen, vernetzen wir uns über Xing und Linkedin mit Geschäftskollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern.

Als ich 2007 mein Xing (steht für Crossing) eröffnete, nutzte ich das Netzwerk als digitalen Visitenkarten-Speicher. Ich suchte die Business-Kontakte anhand der erhaltenen Businesskarten auf Xing, vernetzte mich und entsorgte die Hardcopy. Meinen Lebenslauf pflegte ich ein und von Zeit zu Zeit passte ich diesen an. In Gruppen beteiligte ich mich nicht aktiv, denn ich fühlte mich noch zu jung, um mit meinem Wissen zu partizipieren. Über die Jahre erhielt ich vier Jobangebote, die aber nicht zu meinem Profil und Fokus passten.

Einige Zeit später eröffnete ich mein Profil ebenfalls auf LinkedIn. Da diese Business Plattform eine internationale Klientel vereinte, erhoffte ich mir wohl insgeheim ein Jobangebot im Ausland. In den Grundsätzen konnte ich meine Angaben übernehmen. Nichts geschah! Das Jobangebot aus dem Ausland blieb aus!

Zu dieser Zeit war ich mir noch nicht im Klaren, in welche berufliche Richtung ich steuern sollte. Dementsprechend beinhaltete mein Lebenslauf viele, verschiedene Fähigkeiten und Interessen. Ich erweiterte mein Wissen im Bereich «Corporate Identity». Ein Licht ging mir auf! Diese Grundsätze mussten doch auch auf Personen anwendbar sein.

Bottom-up
Zuerst nahm ich mir meinen Lebenslauf vor: Jede Position mit ihren Aufgaben und Kompetenzen sowie alle Weiterbildungen wurden aufgeführt. Bald schon fand ich meinen roten Faden, die Fähigkeit, die sich durch den gesamten Lebenslauf zog: «Digitale Kommunikation»! An jeder Arbeitsstelle hatte ich Erfahrungen auf diesem Gebiet  gesammelt. Folglich strich ich diese Stärke in meinen Online-Lebensläufen heraus. Alle meine Profilbesucher konnten bei jeder Position sehen, welche Aufgaben der «Digitalen Kommunikation» ich bisher wahrgenommen hatte.

Top-down
Wo liegen meine Stärken? Die Antwort lag die ganze Zeit vor mir. Ab diesem Zeitpunkt richtete ich alle meine beruflichen und weiterbildungs-technischen Bestrebungen darauf aus, im Thema «Digital Communication» am Ball zu bleiben. Mein Ziel ist es, für mich persönlich und für meinen Arbeitgeber ein sicherer Know-how-Pool für digitales Wissen zu sein.

Als Mutter von zwei wundervollen Kindern ist es mir aus organisatorischen und logistischen Gründen nicht möglich, für eine dreitägige Weiterbildung nach Berlin zu fliegen. Auch kleine Schritte zählen! Auf LinkedIn kann ich diese kleinen Schritte (z.B. Schreiben eines Blogposts) in meinem Profil festhalten. Gleichzeitig beweise ich damit meine Fähigkeit zu schreiben und weise meine digitale Kompetenz aus.

Falls ihr noch Unterstützung braucht, um euch selbst zu definieren hier mein Lektüretipp: «Die stärkste Marke sind Sie selbst!» von Christoph Berndt.

Wie steht es mit euch, wisst ihr, für was ihr steht? Was ist es? Zeigt ihr diese Kompetenzen auch konsequent auf den Business-Plattformen Xing & LinkedIn?

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