Was hat ein Redaktionsplan mit einem Langstreckenlauf gemeinsam?

Was hat ein Redaktionsplan mit einem Langstreckenlauf gemeinsam?

Von am 15. Januar 2016
in Social Media

Gute Planung ist der halbe Erfolg! Wir brauchen für einen Lauf eine gute Vorbereitung. Diese ist ebenfalls elementar für einen Corporate Blog und die sozialen Medienkanäle einer Unternehmung.

Wer als Unternehmen etwas auf sich hält, bloggt. Hinter einem gut aufgesetzten Corporate Blog steht in der Regel nicht nur eine Einzelperson als Blogger, sondern ein ganzes Autorenteam. Dieses setzt sich aus einer Redaktionsleitung und diversen Mitarbeitern aus einzelnen Abteilungen zusammen. Sie verfügen über Fachwissen und haben zahlreiche Ideen für einen Blog.

Wie bei einem Marathon ist es wichtig, das Ziel zu kennen. Ein Blog richtet sich an den Unternehmenszielen aus und spricht mit seinen Themen im Voraus definierte Ziele bzw. Bezugsgruppen an.

Wenn ich mich auf einen Lauf vorbereite, muss ich mich mit dem Lauftraining bewusst auseinandersetzen. Wie viel Zeit investiere ich für die Vorbereitung? Wie sieht mein Training aus? Welche Ausrüstung benötige ich? Was ist wichtig, damit ich einen Lauf optimal absolvieren kann? Somit setze ich mir erreichbare Ziele, teile meine Laufeinheiten ein und trainiere wie es meine Zeit nebst Beruf und Familie erlaubt. Ich erstelle aus diesem Grund einen Trainingsplan.

Ein Redaktionsplan hilft die Übersicht zu behalten

Die Zeit des Autorenteams ist oftmals nebst ihrer täglichen Arbeit knapp bemessen. Ein Redaktionsplan schafft Abhilfe, denn er definiert Verbindlichkeiten und gibt allen eine Struktur und Planungssicherheit. Mit dem Redaktionsplan schaffen wir uns eine Übersicht über die Themen, Termine und Verantwortlichkeiten.

Die wichtigsten Punkte in einem Redaktionsplan

  • Thema:  Jeder Artikel wird einer Themengruppe zugeordnet.
  • Kurzbeschreibung: Über welches Thema wird geschrieben? Ein paar  Stichworte reichen aus.
  • Bildmaterial: Ideen für geeignete Bild-/Textsprache und Bildmaterial sammeln
  • Frequenz: Posting-Frequenz bestimmen; beispielsweise ein Artikel pro Woche
  • Zuständigkeit: Autor festlegen
  • Termine:  Liefertermin des Textes und der Bilder sowie den Zeitpunkt der Liveschaltung definieren
  • Kanäle: Über welche sozialen Kanäle / Kommunikationskanäle z.B. Facebook, Twitter wird der Artikel verbreitet und wie?
  • Verlinkung: Können wir im Artikel Partner aufführen und diese verlinken?
  • Bearbeitungsstatus: Ist der Artikel pendent, in Abklärung oder bereits erledigt?

Vier gute Gründe für einen Redaktionsplan

  1. Struktur
    Dank dem Redaktionsplan strukturieren wir die Arbeitsplanung. Die Punkte was, wann, wo, wie und in welchem Umfang erscheinen soll, sind schriftlich festgehalten. Ebenso wer für den Artikel verantwortlich ist.
  2. Einbindung
    Andere Firmenaktivitäten können schnell und einfach aufeinander abgestimmt und bei Bedarf in die Planung eingebunden werden.
  3. Übersicht
    Themen, Termine und Verantwortlichkeiten sind übersichtlich dargestellt. Wir vermeiden Doppelspurigkeiten, denn wir haben laufend einen Überblick zur Hand.
  4. Flexibilität
    Der Redaktionsplan ist nicht in Stein gemeisselt! Kurzfristig aktuelle Themen tragen wir ein und verschieben einen bereits geplanten Beitrag.

Wie setze ich den Redaktionsplan in der Praxis um?

Es gibt genügend Online-Hilfsmittel. Wir selbst haben den Redaktionsplan mit Hilfe von Excel umgesetzt. Gerne nennen wir euch hier ein paar Varianten:

Wir wünschen euch viel Spass bei eurer Redaktionsplanung. Der Erfolg wird euch motivieren und beflügeln, eure Beiträge zu schreiben und zu veröffentlichen.

Das Ziel ist bekannt und die Trainingseinheiten geplant. Höchste Zeit, die Laufschuhe zu schnüren und loszurennen!

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